Über meinen Glauben

Verstorbenen Andacht !!!

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Ordination

Meine Tante nahm im Jahr 2014 / 2015 an ihrer eigenen Ordination teil. Sie wurde damals zum Pastor im kirchlichen Amt geweiht. Am schönsten war gewesen, dass mich meine Tante zu ihrer Ordination einlud. Zusammen mit meinen Eltern sind wir dann zu dem Ort des Geschehens gefahren. Als wir an dem Ort ankamen, war der ganze Parkplatz schon voll belegt, aber wir fanden zum Glück noch einen Parkplatz in der nähe des Einganges vor dem Gebäude.

Treppen und Flure führten uns zu dem Ort des Geschehens. Es gab dann einen Raum, der mit großen Glasvasen ausgestattet war. In den großen Glasvasen waren Kerzen rein gesteckt, die angezündet waren. Das gab dem Raum eine warme und gefühlvolle, kirchliche Atmosphäre. Außerdem waren noch weiße Rosen in dem Raum angebracht.

Der Raum war schon voll, als wir dort ankamen. Meine Kusine, die eine Tochter von meiner Tante war, geleitete uns zu unseren Sitzplätzen in der dritten Reihe. Von diesem Blickpunkt aus, konnten wir das Geschehen sehr gut verfolgen.

Neben unzähligen Stuhlreihen, gab es auch ein Rednerpult und eine kleine Bühne, auf der eine Band Popmusik über Jesus Christus spielte. Außerdem fielen oft die Wörter Hallelujah und das in englisch ausgesprochene Amen.

Die Predigt zur Weihe nahm ein schwarzer Prediger aus Afrika vor, der in englisch sprach. Für einen deutschen Dolmetscher war auch gesorgt. Die Predigt war alles in allem sehr spannend.

Es gab auch einen wichtigen und spannenden Moment der Predigt. Meine Tante musste einem sehr jugendlich aussehendem Mädchen die Füße waschen und zu diesem Zweck auch niederknien. Weiterhin musste meine Tante auch die Füße der Jugendlichen in die Hand nnehmen und diese mit Wasser benetzen und mit einem Handtuch extra trocknen. Die Fußwaschung dient als Amtseinführung in das Amt katholischen Priesterin.

Nachdem die Predigt, die sehr gut gesprochen war und die ganze Zeremonie ihr Ende fand, gingen viele Anwesende dann auf meine Tante zu und gratulierten ihr zu ihrem neu errungenen, kirchlichen Erfolg.

Der Mann meiner Tante, wurde gleichfalls zum Minister geweiht. Der Minister hilft im katholischen Glauben der Priesterin bei ihrer Arbeit und unterstützt sie in allem.

Anschließend saß man bei Kaffee und Kuchen in einem extra großen Raum, neben dem Andachtsraum der Predigt beisammen und ließ es sich gut gehen.

Ich hatte auch noch ein nettes Erlebnis mit dem Prediger gehabt. Er gab mir mit einer Geste und zwar ohne Worte zu verstehen, dass er mich gut fand und ich gab ihm auf die gleiche Weise Antwort.

Die kirchlichen Stunden habe ich noch in warmer Erinnerung, an denen ich mich manchmal erfreue.